Home  |
  Winzer  |
  Kellerkurier  |
  Termine  |
  Philosophie

Ihr Konto |  Warenkorb   |  Kasse         

   Weine 
  Winzer 
    SELEZIONEVINI   Empfehlungen  
 
 
Newsletter
> bestellen

Unser Katalog
> bestellen

Preisliste
> downloaden

Unsere Empfehlung:

Beaujolais Villages „Les Vignes de Jeannot“


Sonderofferten
> anzeigen

 
 
 
Frankreich - Elsass - BOXLER, Domaine Albert

Es gibt immer noch Weltklasseweine, die bei uns in Deutschland nahezu unbekannt sind, wie zum Beispiel die Rieslinge der Domaine Albert Boxler aus dem Elsass. Natürlich haben wir in Deutschland selber großartige Rieslinge, zudem ist das Image der Elsässer Weine bei uns in Deutschland aktuell nicht gerade blendend, das mag einiges erklären. Wer sich jedoch für trockene Rieslinge auf absolutem Weltklasseniveau interesseiert, dem empfehlen wir sehr den Blick über den Tellerrand in Richtung Elsass zur Domaine Albert Boxler.

In Frankreich, England, den USA und Asien sind die Weine von Jean Boxler, der die Domaine inzwischen seit 20 Jahren leitet, schon längst hoch angesehen und werden neben der Elite aus Bordeaux oder dem Burgund zum Besten gezählt, was die französische Nation zu bieten hat. Die renommierte Weinzeitung La Revue du Vin de France machte eine große Vertikale, in der es von Boxler zehn Jahrgänge des Riesling Grand Cru „Sommerberg“ parallel zu zehn Jahrgängen „Y“, dem trockenen Weißwein vom Château d’Yquem zu verkosten gab. Dass hier die Rieslinge von Boxler dem „Y“ von Yquem geradezu die Schau stahlen, hat keinen verwundert. Denn in der Tat zeigen gerade die Verkostungen mit alten Jahrgängen dieses Rieslings, dass zum Beispiel im Elsass nur ein Clos Saint Hune von Trimbach ihm das Wasser reichen kann. Im Le Classement des Milleurs Vins de France, der Bibel des französischen Wein wird Boxler mit der höchsten Auszeichnung, mit drei Sternen bewertet. Die Domaine zählt zusammen mit so klangvollen Namen wie zum Beispiel Petrus, Ausone, Rousseau oder Romanée-Conti zur Creme de la Creme des Landes.

Dass die Weine von Jean Boxler bei uns in Deutschland bis dato kaum bekannt sind liegt aber wohl auch an ihrem eigenen Stil. Denn wie zum Beispiel die Familie Trimbach bei ihrem Clos Saint Hune, so zielen auch die Boxlers bei ihren Rieslingen klar darauf ab, dass diese im Alter, nach fünf oder manchmal erst zehn Jahren, ihre ganze Klasse zeigen. Diese Philosophie kann man in der heuten, schnelllebigen Zeit durchaus als altmodisch bezeichnen, was Jean Boxler übrigen als Kompliment versteht. Wir kennen bei uns in Deutschland gerade mal eine Hand voll Winzer, die eine ähnlich konsequente Philosophie verfolgen. Das Weingut Köhler Ruprecht mit seinem Kallstadter Saumagen „RR“ fällt uns hier spontan ein, der stilistisch in der Tat den Rieslingen von Boxler ähnelt.

Die Stilistik der Rieslinge von Boxler hat seinen Ursprung in der Lage Sommerberg, eine in kleinste Steilterrassen aufgeteilte Grand Cru Lage die über puren Granit verfügt. Riesling auf Granit, das ist absolut selten und wir erfahren von Jean Boxler dass diese, ebenso wie an der nördlichen Rhône die Weine aus dem Hermitage-Weinberg, erst nach 5 bis 10 Jahren richtig aufblühen. Nichtumsonst werden Winzer wie Jean-Louis Chave als auch der uns gutbekannte Altmeister Bernard Faurie nie müde uns eindrücklich daraufhin zuweisen: Weine vom Granitboden brachen Zeit!

Seit dem Jahr 1673 ist die Familie Boxler bereits in Niedermorschwihr ansässig und als Winzer tätig. Eine lange Zeit in der man nur zu gut die Einzigartigkeit der Lage „Sommerberg“ kennengelernt. Liebevoll werden die steilen Terrassen in mühevoller Handarbeit gepflegt und die Erträge stark begrenzt. Auch der Ausbau erfolgt ganz traditionell in alten Stückfässern, der Wein gärt komplett auf den eigen wilden Hefen. Puristisch, geradlinig und straff präsentiert sich der junge Wein. Man muss genau hineinschmecken um zu erkennen, wieviel hier drinnen steckt. Hierin liegt ein wichtiges Unterscheidungs-merkmal zu den deutschen Rieslingen. Ich selber habe lange gebraucht, um die Besonderheit der Rieslinge von Jean Boxler zu verstehen. Die Fruchtigkeit, welche wir von den deutschen Rieslingen her kennen, die fehlt eben hier auf den ersten Blick. An ihre Stelle tritt hier vielmehr ein einzigartig komplexes Mundgefühl, bei dem mineralische Komponenten, eine eher zurückhaltende, noble Frucht und ein reicher Extrakt zu einem einzigartigen Ganzen verschmelzen.

 

Die Weine von Jean Boxler entstammen keinem Lehrbuch, sie passen deshalb auch nicht unmittelbar in das Schema des modernen Rieslings. Es sind Weine, die aus der langen, über 300 Jährigen Tradition der Familie Boxler entstammen, in der das Wissen um diese Rebsorte und der eigenen Weinberge stets vom Vater auf den Sohn weiter gegeben wurde. Eine hochwertige, önologische Ausbildung ist zweifelsfrei wichtig. Die wirklich großen, die letztendlich genialen Weine dieser Welt aber entstehen letztendlich immer im Bauch und nicht im Kopf, das ist mir während meiner inzwischen 20 Jährigen Tätigkeit als Weinhändler inzwischen klar geworden. Erfahrung, auch Intuition und eben eine gewisse Genialität, das zeichnet ganz große Winzer wie Jean Boxler aus. Seine Weine haben unseren persönlichen Weinhorizont ungemein erweitert und bereichert.

In den vergangenen Jahren hatte ich mehrfach die Gelegenheit gereifte Jahrgänge vom Riesling Sommerberg zu verkosten, jedes Mal war es ein ganz großes, manchmal sogar einzigartiges Weinerlebnis. Dank unserer inzwischen guten Beziehungen zu einigen der angesehensten Winzern in Frankreich ist uns jetzt gelungen ein kleines Kontingent dieser großartigen Weine zu erhalten und das obwohl die Domaine eigentlich keine neuen Kunden mehr aufnimmt.

Wer unser Sortiment aufmerksam studiert der weiß dass wir ganz bewusst Nischen wie die nördliche Rhône, das Jura oder die Champage pflegen. Mit den Weinen von Albert Boxler haben wir jetzt einen der weltweit besten aber auch anspruchsvollsten trockenen Rieslinge im Sortiment, eine weitere kleine Nische im deutschen Weinhandel die wir gerne belegen.

 
 
 Winzer ↓   Art   Weine   Preis   Bestellen 
BOXLER, Domaine Albert  Weißwein 2014 Pinot Blanc
(0.75 l. Flasche)
    15.60 EUR
pro l: 20.80 EUR
z.Zt. nicht lieferbar
  Weißwein 2015 Pinot Blanc
(0.75 l. Flasche)
    16.50 EUR
pro l: 22.00 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2014 Silvaner
(0.75 l. Flasche)
    17.50 EUR
pro l: 23.33 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2014 Pinot Blanc "B"
(0.75 l. Flasche)
    21.00 EUR
pro l: 28.00 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2015 Pinot Blanc "B"
(0.75 l. Flasche)
    24.50 EUR
pro l: 32.67 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2013 Gewürztraminer
(0.75 l. Flasche)
    25.80 EUR
pro l: 34.40 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2014 Riesling
(0.75 l. Flasche)
    25.90 EUR
pro l: 34.53 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2015 Riesling
(0.75 l. Flasche)
    26.50 EUR
pro l: 35.33 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2012 Pinot Gris Grand Cru "Brand"
(0.75 l. Flasche)
    39.80 EUR
pro l: 53.07 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2014 Riesling Grand Cru "Sommerberg JV"
(0.75 l. Flasche)
    39.80 EUR
pro l: 53.07 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2015 Riesling Grand Cru "Sommerberg JV"
(0.75 l. Flasche)
    39.80 EUR
pro l: 53.07 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2013 Riesling Grand Cru “Brand”
(0.75 l. Flasche)
    47.80 EUR
pro l: 63.73 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2015 Riesling Grand Cru “Brand"
(0.75 l. Flasche)
    53.00 EUR
pro l: 70.67 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2015 Riesling Grand Cru “Sommerberg”
(0.75 l. Flasche)
    53.00 EUR
pro l: 70.67 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2014 Riesling Grand Cru “Brand K” (Kirchberg)
(0.75 l. Flasche)
    57.00 EUR
pro l: 76.00 EUR
z.Zt. nicht lieferbar
  Weißwein 2015 Riesling Grand Cru “Sommberg D” (Dudenstein) - max. 3 Fl./Kunde
(0.75 l. Flasche)
    60.00 EUR
pro l: 80.00 EUR
In den Korb 
  Weißwein 2015 Riesling Grand Cru “Sommererg E” (Eckberg) - max. 3 Fl./Kunde
(0.75 l. Flasche)
    60.00 EUR
pro l: 80.00 EUR
In den Korb 
angezeigte Produkte: 1 bis 17 (von 17 insgesamt) Seiten:  1 
 
 
 

Sprachen
Deutsch English

Impressum   |   Nutzungsbedingungen  |   Liefer- und Versandkosten   |   Unsere AGB's   |   Datenschutz  |   Kontakt  |   Öffnungszeiten und Anfahrt

© VINISÜD 2005-2012  |   Letzte Änderung: 21.09.2017