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VINISÜD Frühlings-Weinprobe 2017 ...taste the difference

Einladung zur VINISÜD Frühlings-Weinprobe 2017


Freitag, 5. Mai ab 14.00 Uhr & Samstag, 6. Mai 10.00 – 16.00 Uhr 

Wo: VINISÜD Weinhandlung, Konrad-Zuse-Str. 20, 91052 Erlangen

Zeit für frische Aromen, Frühlingsweine, die neunen 2016er, VINISÜD-Klassiker und Neuentdeckungen. Einfach hereinspazieren und Probieren...

 

Krack Sekt und die Weine von Alexander Pflüger aus der Pfalz, aus Franken die Weine von Andi Weigand, Weingut Bäder aus Rheinhessen und Stefan Steinmetz von der Mosel. Aus Österreich Johannes Zillinger, Schloss Gobelsburg und Lackner-Tinnacher. Aus Frankreich die Champagner von Guiborat, die Weine von Albert Boxler, der Domaine de Montcalmès, der Domaine Saint Sylvestre, Weine von Borie la Vitarele, von Elodie Balme und noch einiges mehr aus Italien und Spanien...


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, 10 Euro / Person. Ab einem Einkauf von 100 € an einem dieser beiden Tage wird Ihnen der Betrag von 10 € wieder gut geschrieben.

Wir freuen uns auf Sie!



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Der Keller Kurier im April


Liebe Kunden,

Wein, das bedeutet für uns Vielfalt. Vielfalt im Geschmack, Vielfalt im Charakter, stets geprägt von seiner Herkunft, handwerklich hergestellt mit Respekt vor der Natur. Wir laden Sie in unserem KellerKurier zu einer genussvollen Reise in die Welt des Weines ein, nie war sie so vielfältig und so spannend wie heute. Ganz bewusst verzichten wir darauf, selbst Punkte zu vergeben oder Bewertungen zu zitieren. Ist Ihr Geschmackssinn offen für Neues? Dann lassen Sie sich überraschen von neuen und echten Wein-erlebnissen!

Ihr Norbert Ehret & das VINISÜD-Team

In unserem neuen Keller Kurier lesen Sie...

Unsere Neuentdeckung in Franken - Andi Weigand

Neu aus der Südsteiermark - Weingut Lackner-Tinnacher

Deutschlands Sektlandschaft wird bunter - Krack Sekt aus der Pfalz

Kraftvolle Weine mit Charme von der südlichen Rhône - Domaine Elodie Balme

Château de Valflaunès - 2015 T'EM T'EM und Un Peu de Toi sind frisch eingetroffen

Von den hochgelegenen kühlen Kalksteinterrassen im Languedoc - Domaine Saint Sylvestre

Die Toskana abseits des Mainstreams - Azienda Agricola Il Cerchio

Von den besten Grand Cru Lagen in der Côte de Blancs - Champagne Guiborat

Kühle Finesse von der Atlantikküste - Luis Rodruez Vazquez

Unsere 6er Pakete zum Sonderpreis


Zum Keller Kurier als pdf
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Jean-Francois Ganevat - Meister des Vin Naturel

Kaum ein anderes Thema wird in der Weinszene aktuell heißer diskutiert als der sogenannte „Vin Naturel“, auf Deutsch „Naturwein“. Aber ist Wein von Hause aus nicht ein Naturprodukt?

Fakt ist, dass in den letzten 50 Jahren viele Hilfsmittel, seien sie chemischer oder physikalischer Art in der Weinbereitung Einzug gehalten haben. Jene Winzer, die sich dem Vin Naturel verschrieben haben, haben sich entschlossen auf eben diese Produkte und Verfahren komplett zu verzichten.

Vin Naturel ist übrigens keine aktuelle Modeerscheinung. Bereits in den 70er Jahren, als in den Weinbergen Herbizide Einzug hielten und für eine möglichst schnelle und saubere Vinifizirung auch im Keller zunehmend chemische und physikalische Hilfsmittel eingesetzt wurden, suchten bereits Jules Chauvet, Chemiker und Winzer im Beaujolais und Pierre Overnoy aus dem Jura nach Wegen die Qualität ihrer Weine ohne Chemie, sowohl im Weinbergs als auch bei der Vinifizierung, zu verbessern und sie vor allem bekömmlicher zu machen. Beide Winzer haben bereits damals bewiesen, dass man Wein auch ohne Zugabe von Schwefel gewinnen kann und dieser auch lagerfähig ist.

In den letzten Jahren haben sich vermehrt Winzer der Idee von Jules Chauvet und Pierre Overnoy angeschlossen. Sie wollen zu den heute zunehmend industriell hergestellten Weinen einen Gegenpol, eine deutliche Alternative bieten. Was seinerzeit in Frankreich begann, findet heute auch in Italien, Spanien und vor allem in Österreich immer mehr Anhänger. „D'être au plus près de la qualité de goût des raisins et de puiser leur typicité dans leurs terroirs respectifs“, so lautet ihr Motto, ihr Wein soll so nah wie möglich am Geschmack der Traube bleiben. Da für den Vin Naturel keine verbindlichen Richtlinien existieren, ist die qualitative und stilistische Bandbreite groß. Sie reicht von goldbraunen, oxidativen Weinen mit apfelmostigen Aromen bis hin zu sauber vinifizierten Weinen mit viel Eigenständigkeit und Ausdruck. Grundsätzlich aber präsentieren sich Vins Naturels sowohl in Aromen, als auch im Geschmack anders als herkömmliche Weine. Sie sind weniger primärfruchtig, in ihren Aromen deutlich geprägt von den wilden Hefen und von Gäraromen. Im Mund sind sie deutlich frischer, wirken hier durchaus ein wenig ungestüm, aber zugleich ungemein natürlich und animierend.

Das ist nicht jedermanns Sache und genau deshalb werden Vins Naturels auch so kontrovers diskutiert. Unabhängig davon ob man Vins Naturels nun mag oder nicht, eines haben diese Winzer bereits erreicht: Sowohl wir, die Weinliebhaber als auch viele konventionelle Winzer haben begonnen darüber nachzudenken, wieviel Chemie und moderne Technik in dem so wertvollen Kulturgut Wein letztendlich notwendig ist. Und genau dieses Nachdenken wollten seinerzeit Jules Chauvet und Pierre Overnoy anstoßen!

Jean-François Ganevat ist ein Meister des Vin Naturel. Nur wenige Winzer schaffen es, ohne jegliche Zugabe von Schwefel, so ausdrucksstarke und zugleich erstaunlich klare Weine zu gewinnen. Deshalb liefern hoch angesehenen Winzerkollegen ihm beste Trauben aus den eigenen Weinbergen, damit Jean-François aus diesen bei sich im Jura einen Vin Naturel vinifiziert. In seinen eigenen Weinbergen kultiviert Jean-François Ganevat neben den bekannten Sorten Chardonnay, Savagnin, Trousseau und Poulsard auch eine Vielzahl alter, autochthoner Jura-Rebsorten, die heute bereits in Vergessenheit geraten sind. Es sind Sorten wie Geuche noir, Petit Béclan, Grand Béclan, Seyve Villard oder Portugais bleu, diese möchte Jean-François so für die Nachwelt erhalten, schließlich ist gerade diese alte Artenvielfalt einer der Schätze, die das Jura bis heute für sich bewahrt hat. Die Weine aus der Linie „Anne & Jean-Francois Ganevat“ stammen von Trauben alter, autochthoner Sorten aus den eignen Weinbergen und von Trauben befreundeter Top-Winzer aus dem Jura, Savoyen, der Nordrhône, dem Elsass und dem Beaujolais. Da hier verschiedene Appellationen zusammen ausgebaut und assembliert werden, darf per Gesetz kein Jahrgang auf dem Etikett stehen - sie laufen unter dem Namen Vin de France.

Ein Hinweis: Alle diese Weine wurden komplett ohne Schwefel ausgebaut und abgefüllt, zudem hat Jean-François Ganevat auf jegliche Schönung oder Filtration verzichtet. Die Weine sind demnach nie glasklar, besitzen zudem ein leichtes Depot. Um die Weine trotzt fehlenden Schwefels ausreichend haltbar zu machen werden sie mit einem kleinen Teil ihrer natürlichen Gärkohlensäure abgefüllt. Es empfiehlt sich deshalb sowohl die Rotweine als auch die Weißweine 1 Stunde vorher zu dekantieren oder über 1-2 Tage zu genießen. Sollten Sie bis dato erst wenig Erfahrung mit sogenanntem Vin Naturel haben, testen Sie bitte erst einmal die eine oder andere Flasche. Denn Vins Naturels sind Weine die durchaus polarisieren können, die den Einen wie gesagt begeistern, während der Andere sie vielleicht als zu unsauber oder gar fehlerhaft bezeichnet. Wir bitten Sie dieses zu beachten. Reklamationen auf Grund der oben beschriebenen Charaktereigenschaften sind also nicht möglich, da diese eine bewusst gewollte Charaktereigenschaft dieses Weines darstellen.

Anne & Jean-Francois Ganevat
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Der Vina de Martin von Luis Rodriguez


Ein Weißwein aus Galizien auf Weltklasse-Niveau und zudem mit ganz eigenem Charakter

Es mag für uns in Deutschland schwer vorstellbar sein, dass auch Spanien Weißweine von Weltklasse zu bieten hat. Wenn wir uns aber klar machen, dass Spanien nicht nur aus Rioja und Ribera del Duero, aus heißen Regionen und großen Bodegas voller Barriques besteht, dann nähern wir uns so langsam der tatsächlichen Vielfalt des Spanischen Weines. Wir möchten Sie heute einmal nach Galizien, dem nordwestlichsten Zipfel Spaniens, unweit der Grenze zu Portugal entführen. Das Klima ist hier geprägt vom Atlantik, von kalten Winden, auch Regen, eher kühler. Der Boden in der Region Ribeiro (nicht Ribera…) besteht aus feinstem Granit, bedeckt mit einer zum Teil nur wenige Zentimeter starken Sandauflage. Bereits im 16. und 17. Jahrhundert genoss die Region Ribeiro großes Ansehen, Hauptabnehmer der Weine war damals Großbritannien. Diverse Katastrophen setzten der Region schließlich zu. Die beiden Kriege zwischen Spanien und Großbritannien im 16. und im 18. Jahrhundert und zuletzt der Mehltau und die Reblaus. Heute ist wieder eine Renaissance für die Weine aus Ribeiro in Sicht. 

Seit 1988 ist Luis Rodriguez hier als Winzer tätig, er hat die Weinberge von seinem Vater und dieser seinerzeit vom Onkel übernommen. Ganze 20.000 Flaschen füllt Luis Rodríguez pro Jahr ab - Haute Couture nennt man das in Frankreich. Seine 5 Hektar Weinberge verteilen sich auf fast 100 kleine Einzel-Parzellen!

Bevor Luis Rodriguez das elterliche Weingut übernahm studierte er Önologie und Philosophie in Madrid und er nahm sich die Zeit, die wichtigsten Weinbauregionen der Welt kennenzulernen. Seit seiner Rückkehr ende de 80er Jahre widmet Luis Rodriguez sein Augenmerk den alten, regionalen Rebsorten. Für die Weißweine sind es vor allem Treixadura, komplementiert mit Albariño, Torrontés und Lado. Es sind jene Sorten, die im 16. und 17. Jahrhundert den Weißwein aus Galizien berühmt gemacht hatten. Auch bei den Rotweinen setzt er auf die alten Sorten Caiño, Brancellao und Ferrol. Allesamt Rebsorten, die uns kaum etwas sagen, das bedeutet, wir begeben uns auf geschmackliches Neuland.

Der kleinen Keller in dem Luis Rodriguez seine Weine ausbaut wurde von seinem Vater erbaut, er heißt Viña de Martín, benannt nach dem ersten Weinberg, den dieser vom Onkel Martin erhielt. Hier stehen vorwiegend Holzfässer unterschiedlichster Größe. Barriques verwendet Luis Rodriguez nur spärlich und wenn dann am liebsten gebrauchte. Alle seine Weine vergären ausschließlich auf den Weinbergs eigenen Hefen und reifen zudem lange auf diesen, darauf legt er großen Wert. Geschwefelt wird während des Ausbaus nur minimal, um die Vitalität der wilden Hefen nicht zu beeinträchtigen.

Gut 5 Hektar bewirtschaftet Luis Rodriguez, seine Weinberge verteilen sich auf unzählige kleine Terrassen, die sich jede wie ein kleiner Garten in die romantische Landschaft schmiegen. Genau hier liegt der Schlüssel für die eigenständige und außergewöhnliche Qualität dieser Weine. Es sind die seit Generationen perfekt an ihre Landschaft angepassten Rebsorten. Die liebevoll von Hand gehegten und gepflegten Weingärten liefern nur einen sehr geringen Ertrag. All diese Faktoren sind auch ausschlaggebend dafür, dass wir uns hier auf ein geschmacklich neues Terrain begeben. Ein Vergleich zu Burgund ist insofern möglich, da sowohl Weißweine als Rotweine hier höchste Raffinesse und Delikatesse ausstrahlen. Es ist nie die schiere Kraft, welche die Weine von Luis Vazquez prägen, sondern immer ihre vollkommene Balance, eine Finesse, die durch das perfekte Zusammenspiel zwischen den alten, regionalen Rebsorten und ihrem Terroir entsteht. Aromatisch jedoch begeben wir uns wegen der autochthonen Rebsorten auf echtes Neuland.

In Spanien genießen die Weine von Vina de Martin inzwischen Kultstatus weswegen Luis Rodriguez seine Mengen inzwischen zuteilen muss. Wir haben als langjähriger Importeur für seine Weine in Deutschland auch dieses Jahr wieder ein kleines Kontingent erhalten.



Luis Rodriguez / Vina de Martin
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Der neue Katalog 2016/2017

…handwerklich hergestellt…mit Respekt vor der Natur…authentisch und pur…


Auch beim Wein ist die Globalisierung längst angekommen, das Angebot ist schier unüberschaubar, Weinphilosophien und Marketingideen konkurrieren miteinander, sie machen die Weinwelt vielfältiger, aber auch unübersichtlicher. Mehr als 25 Jahre Arbeit mit hochwertigen Weinen, Reisen in die wichtigsten Weinanbaugebiete und zahlreiche Besuche bei den großen Weinmachern dieser Welt bilden das Fundament unserer Arbeit, gewürzt mit einer guten Portion Leidenschaft. Hierauf basierend haben wir über die Jahre hinweg ein Sortiment zusammengestellt, welches sich eindeutig von der Masse abhebt und klar unsere unverwechselbare Handschrift trägt. Wein ist für uns ein Kulturgut, er ist ein Spiegelbild der Region, seiner Geschichte und der Menschen, die ihn für uns gewinnen. Deshalb legen wir bei unserer Auswahl großen Wert auf Authentizität, Handwerk und den respektvollen Umgang mit der Natur.

Wein aus guten Händen… egal ob seriöser Alltagswein, feinsinniger Naturwein oder ausgefallener Spitzenwein. Wir setzen höchste Maßstäbe und haben jeweils das Beste für Sie ausgewählt.

Ist Ihr Geschmackssinn offen? Offen für Neues? Dann lassen Sie sich überraschen von echten Weinerlebnissen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken und Genießen.

Ihr Norbert Ehret und das VINISÜD-Team



VINISÜD Katalog 2016/17
oder bestellen Sie ihr Exemplar per Post
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© VINISÜD 2005-2012  |   Letzte Änderung: 29.04.2017