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Sancerre "Chavignol"


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Weingut Judith Beck - Burgenland


Unter dem Einfluss des kontinental-heißen pannonischen Klimas wachsen im Burgenland nicht nur die kraftvollsten Rotweine Österreichs, das Burgenland entwickelt sich zudem zu einer der spannendsten Weinregionen des Landes. Bis 1921 gehörte die Region zu Ungarn, während des kalten Krieges war es dann sozusagen abgeschottet, heute erwacht das Burgenland regelrecht zu neuem Leben. Traditionelle Strukturen treffen auf junge, weltoffene Winzer, sie kollidieren hier nicht miteinander sondern verstehen es sich gegenseitig zu befruchten. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist Judith Beck. Seit 2005 ist Judith für das Familien-Weingut in Gols verantwortlich. Nach ihrer önologischen Ausbildung auf Kloster Neuburg sammelte sie weitere praktische Erfahrung auf Château Cos d’Estournel in Bordeaux, bei Braida (Bricco del Uccelone) im Piemont und bei Viña Errazuriz in Chile. Ihr Vater überlies ihr damals gerne die Leitung des Familienweingutes und unterstützt sie bis heute noch mit Rat und Tat.

Mit Judith an der Spitze hat sich das Weingut in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und einen festen Platz unter den besten Weingütern Österreichs gesichert. Eine natürliche Neugierde und die Bereitschaft stets weiter zu lernen, das sind die Charaktereigenschaften, die Judith Beck besonders auszeichnen. Seit 2007 werden die Weinberge biologisch-dynamisch bewirtschaftet, nicht etwa weil es Mode ist, sondern aus fester Überzeugung heraus, dass man so authentischere und vorallem charaktervolle Weine gewinnt. Ihr Partner Uli, ein studierter Chemiker, steht ihr inzwischen dabei zur Seite. Spontanes Vergären ist hier ebenso selbstverständlich wie auch das Verständnis dafür, dass es dazu einer penibel sauberen Kellerarbeit bedarf, schließlich will man klare und feine Weine gewinnen. Mit den führenden Sommeliers des Landes ist Judith Beck regelmäßig unterwegs, wie jüngst im Jura, bei Ganevat und Overnoy, um Neues zu erfahren, Erfahrungen auszutauschen und um den Horizont zu erweitern. All das kann man heute in ihren Weinen schmecken, denn diese sind, jeder für sich, absolut stimmig.



Weingut Judith Beck
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Ein neuer Chablis bei VINISÜD

... oder die Weine von einem verschollenen Ozean...

Was haben Chablis und Sancerre gemeinsam? Beide Weine wachsen auf dem Boden eines Urmeers, der Boden, reich an Muschelkalk in dem man heute noch ganze Austerschalen findet zeugen davon, dass hier vor Millionen von Jahren einmal ein Urmeer war. In welligen Hügeln aufgeschichtet kommen an Hängen hier die über Millionen von Jahren abgelagerten Muscheln in Form von reinstem Kalkstein an die Oberfläche. Muschelkalk in dieser reinen Form prägt die dort wachsenden Weine auf ganz besondere Art und Weise, er verleiht ihnen allerhöchste Eleganz. Obwohl Sancerre einerseits mit Sauvignon Blanc und Chablis seinerseits mit Chardonnay bestockt ist, kann man ihre Ähnlichkeit bestens schmecken. Beim Sancerre tritt die sonst so überbordende Duftigkeit der Rebsorte Sauvignon Blanc in den Hintergrund und wird von einer kühlen, feinen kräuterigen Note und mineralisch kalkigen Noten geprägt. Ebenso beim Chablis, diese schmecken, wenn sie wirklich gut sind nicht nach einem fruchtigen Chardonnay, sondern nach einem edlen, kühlfruchtigen Wein mit Noten von weißen Blüten und animierender Mineralik. Deshalb zählen eben diese beiden Weine zu den herausragenden Terroirweinen der Welt, vorausgesetzt sie stammen von einem der wenigen Spitzenerzeuger der Region. Denn nirgendwo sonst liegen sowohl beim Sancerre wie auch beim Chablis Licht und Schatten aktuell dicht beieinander. Beide Weine finden eben wegen ihres klangvollen Namens weltweit ihre Käufer, häufig unabhängig davon ob sie diesem auch wirklich gerecht werden. Wir haben uns dieses Jahr auf den Weg gemacht und in beiden Appellationen ausgiebig verkostet und zahlreiche Winzer besucht. Fündig geworden sind wir, oder besser gesagt vollends überzeugt von der Qualität der Weine waren wir erstaunlicher Weise bei zwei Domainen, die bei uns in Deutschland noch völlig unbekannt sind.


Nathalie & Isabelle Oudon

 

Das Thema Chablis beschäftigt uns bereits seit geraumer Zeit. Nicht umsonst genießen die Weine Weltruhm, enttäuschen nicht selten aber auch gleichzeitig. Licht und Schatten liegen wie so oft bei vielen der renommierten Namen dicht beieinander. Gerade die sogenannten Chablis Villages, jene Weine die nicht aus den renommierten 1er- oder Grand Cru Lagen stammen, enttäuschen fast immer durch Belanglosigkeit. Während unserer Verkostungstouren ins Burgund lag deshalb unser Augenmerkt darauf, eine Domaine zu finden die ganz besonders durch ihren Chablis Villages heraussticht.

Mit der Domaine Oudin legen wir Ihnen ein Weingut ans Herz, welches zwar über keinen Grand Cru Weinberg verfügt, dafür aber mit der ganzen Palette, angefangen beim Chablis Villages bis hin zu den 1er Crus lückenlos überzeugt. Gegründet wurde die Domaine vor gut 25 Jahren, als sich Jean-Claude und Christine Oudin entschlossen dem Leben in Paris den Rücken zu kehren und basierend auf den 2 Hektar Weinbergen des Vaters die ehemalige Familien-Domaine sozusagen wieder zu beleben. Durch Zukauf von weiteren Parzellen konnte man bereits damals die Rebfläche auf knapp 10 Hektar erweitern. Jean-Claude und Christine Oudin lieferten die Trauben stets an die Genossenschaft von Chablis, erst als ihre beiden Töchter Nathalie und Isabelle sich entschlossen ins Weingut einzusteigen, begann man peu a peu selber Chablis zu vinifizieren und abzufüllen. Vor 25 Jahren waren ihre Eltern mit die ersten in Chablis, die in ihren Weinbergen auf Herbizide verzichteten und diese ausschließlich manuell mit einem alten Traktor bewirtschafteten. Als wir Nathalie Oudin im April dieses Jahres das erste Mal besuchten kam Sie gerade mit diesem Traktor aus den Weinbergen. Ein Oldtimer wie dieser macht zwar mehr Arbeit, „ich bin Mechaniker und Weinbergsarbeiter in einem“, er ist aber viel leichter also die heutigen Modelle und belastet deshalb den Boden nicht so sehr, erklärt uns Nathalie.



Domaine Oudin
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Domaine Matthieu Delaporte - Sancerre


Mit der Domaine Matthieu Delaporte, gelegen in Chavignol (einem der besten Terroirs der gesamten Appellation), stellen wir Ihnen eine der besten Domainen der gesamten Region vor.

Sancerre, das ist einer der klangvollen Namen unter den Weißweinen Frankreichs. Wie so oft liegen aber gerade hier Licht und Schatten eng beieinander. Seinem klangvollen Namen haben wir es auch zu verdanken, dass die Zahl der qualitativ wirklich herausragenden Weine heute verschwindend gering ist, denn allzu leicht verkaufen sich auch die mittelmäßigen Sancerre vor allem in Übersee. Einen Sancerre zu finden, der seinem Namen alle Ehre macht, das ist deshalb gar nicht so einfach.

Sancerre liegt im Norden an der Loire und profitiert vom einem kühlen Klima, der Boden besteht vorwiegend aus Kreide, ebenso wie in der Champagne oder im Chablis. Seit dem Jahrgang 2010 zeichnet sich Matthieu Delaporte für die gleichnamige elterliche Domaine verantwortlich. Ein Spaziergang mit ihm durch seine Weinberge zeigt einem unmittelbar, worin er sich von den meisten seiner Kollegen unterscheidet. Der Boden in seinen Weinbergen ist locker, Kräuter und Blumen gedeihen in seinen Lagen, wo diese bei seinen Nachbarn mittels Herbiziden weggespritzt wurden. Ökologische Weinbergsarbeit nicht des Namens wegen, sondern weil sie letztendlich auch DER Schlüssel zur einer besseren Qualität, zu einem feineren und natürlicheren Geschmack der Weine beiträgt, so erklärt Matthieu Delaporte seine Philosophie. Sein Ziel ist es auf natürliche Art und Weise gesunde Trauben zu gewinnen, die über eine perfekte Balance zwischen Fruchtreife und Säure verfügen, was sich final in einer perfekten Harmonie in den Weinen ausdrückt. Und genau die hat uns bei den Sancerre von Matthieu Delporte so begeistert. Nur ganz selten haben wir Sancerre-Weine im Glas gehabt, bei denen die Aromatik der Rebsorte Sauvignon Blanc so fein und elegant (eben nicht laut), so seidig und klar ist, wie bei den Weinen von Matthieu Delporte. Die Textur am Gaumen ist absolut edel, perfekt ist die Balance zwischen Frische und Frucht. Bei diesem Sancerre wird eindrücklich klar, warum gerade Sancerre als das weltweit beste Terroir für die Rebsorte Sauvignon Blanc gehandelt wird.



Domaine Matthieu Delaporte
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Domaine Albert Boxler - Elsass


Stephan Reinhardt - The Wine Advocate: "His dry Rieslings and medium-dry Pinot Gris from the granitic grands crus Sommerberg and Brand—which are divided into different plots that are vinified and bottled separately—are world-class white wines and among the very best you can get from this terroir. ... All of his wines are highly recommended and I can't wait to taste the 2015s here. Stay tuned!" " Mit 96 Punkten für den Jahrgang 2014 zählt der Riesling aus der Grand Cru Lage Sommerberg neben dem Riesling G-MAX von Klaus-Peter Keller zum hochstbewerteten seiner Art.

Es gibt also immer noch Weltklasseweine, die bei uns in Deutschland nahezu unbekannt sind, wie zum Beispiel die Rieslinge der Domaine Albert Boxler aus dem Elsass. Natürlich haben wir in Deutschland selber großartige Rieslinge, zudem ist das Image der Elsässer Weine bei uns in Deutschland aktuell nicht gerade blendend, das mag einiges erklären. Wer sich jedoch für trockene Rieslinge auf absolutem Weltklasseniveau interesseiert, dem empfehlen wir sehr den Blick über den Tellerrand in Richtung Elsass zur Domaine Albert Boxler.
 
In Frankreich, England, den USA und Asien sind die Weine von Jean Boxler, der die Domaine inzwischen seit 20 Jahren leitet, schon längst hoch angesehen und werden neben der Elite aus Bordeaux oder dem Burgund zum Besten gezählt, was die französische Nation zu bieten hat. Die renommierte Weinzeitung La Revue du Vin de France machte eine große Vertikale, in der es von Boxler zehn Jahrgänge des Riesling Grand Cru „Sommerberg“ parallel zu zehn Jahrgän
gen „Y“, dem trockenen Weißwein vom Château d’Yquem zu verkosten gab. Dass hier die Rieslinge von Boxler dem „Y“ von Yquem geradezu die Schau stahlen, hat keinen verwundert. Denn in der Tat zeigen gerade die Verkostungen mit alten Jahrgängen dieses Rieslings, dass zum Beispiel im Elsass nur ein Clos Saint Hune von Trimbach ihm das Wasser reichen kann. Im Le Classement des Milleurs Vins de France, der Bibel des französischen Wein wird Boxler mit der höchsten Auszeichnung, mit drei Sternen bewertet. Die Domaine zählt zusammen mit so klangvollen Namen wie zum Beispiel Petrus, Ausone, Rousseau oder Romanée-Conti zur Creme de la Creme des Landes.



Domaine Albert Boxler
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