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Saint Chinian „Les Schistes“


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“Vins Virtuoses” Tasting 2013 – 2017! Die Top 10


Saint Chinian "Les Schistes" auf dem Siegertreppchen...

Die Winzer von Saint Chinian wollen es genau wissen. Das Burgund, Bordeaux, das Elsass und die Champagne blicken auf eine mehrere hundert Jahre alte Tradition zurück und besitzen somit wertvolle Erfahrung darüber, was die Qualität ihres Terroirs und ihre einzelnen Weinbergsparzellen angeht. Genau das wollen die Winzer von Saint Chinian auch über ihr Terroir erfahren und haben deshalb die Verkostung "Vins Virtuoses" ins Leben gerufen.

Im Januar dieses Jahr hat sich Andrew Jefford vom Decanter Magazine, ausgezeichnet als „one of the best International Wine Columnist”, ins Languedoc aufgemacht, um in Saint Chinian an eben dieser Probe teilzunehmen. Die Probe "Vins Virtuoses" fand in den vorhergehenden Jahren bereits in Paris, London, New York und Montreal statt. Ziel dieser großen and langfristigen Verkostung war es wie oben bereits erwähnt, neben dem Niveau der Weine vor allem auch Aufschlüsse über das Terroir von Saint Chinian zu gewinnen, darüber, welche Lagen, welcher Boden und welche Rebsorten jeweils die besten und charakterstärksten Weine hervorbringen. Insgesamt 125 Profis, darunter Importeure, Journalisten, Masters of Wine und Sommeliers wählten in den letzten fünf Jahren hier jeweils ihre Spitzenweine in einer Blindverkostung. Das Ergebnis aller fünf Verkostungen und somit aller fünf Jahre kann man kurz wie folgt wiedergeben: Weine aus Schieferlagen erscheinen charaktervoller als die Weine vom Kalkstein. Rund 78% der Top Ten-Weine stammen von Steillagen, Syrah war die beliebteste Sorte in den Cuvées (56% bei den Top Ten), etwa 16% der Top Ten stammen aus Reben, die älter als 30 Jahre sind, und 15% aus Reben, die älter als 40 Jahre sind, und fast alle Top Ten-Weine stammen aus unbewässerten Weinbergen (97%), die ausschließlich mit organischem Dünger gedüngt wurden (96%).

Im Anschluss an jede Verkostung „Vins Virtuoses“ wurde zudem die Top-Ten-Gruppe von Weinen herausgebildet, also die Weine mit den besten Gesamtergebnissen. Aus den Ergebnissen aller „Vins Virtuoses“ Verkostungen wurde jetzt im Januar die finalen Top 10 ermittelt. Geradezu als sensationell kann man das Abschneiden des Saint Chinian „Les Schistes“ von Borie la Vitarele bezeichnen, dieses Mal als 2015er am Start, der hier als bester Wein mit 93 Punkten auf dem Siegertreppchen steht! „Wir sind stolz darauf, dass die harte Arbeit, die wir in den letzten 25 Jahren geleistet haben, belohnt wurde.“ schreibt uns Cathy Izarn und auch wir freuen uns mit ihr, hat sie doch nach dem unerwarteten Tod von ihrem Mann vor drei Jahren geradezu unmenschliches geleistet und Borie la Vitarele souverän noch weiter an die Spitze geführt.




Borie la Vitarele
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Eingetroffen: Die 2014er von Didier Barral

Authentischer und natürlicher geht es kaum noch. Didier Barral ist einer der Pioniere des sogenannten „vin naturel“. Was grob übersetzt Naturwein bedeutet, beinhaltet im Detail eine komplexe Philosophie, die weit über die des normalen Bioweins hinausgeht. Im Gegensatz zu dem inzwischen weit verbreiteten so genannten „kommerziellen Geschmack“ sollen die „vins naturels“ ungeschminkt den Charakter der jeweiligen Traube und die Typizität des Terroirs widerspiegeln. Das gelingt Didier Barral wie kaum einem Anderen, seine Faugères spiegeln mit ihren tiefdunklen Beerenfrucht und ihrer ausdrucksstarken Würze nach Tabak, Schokolade und Süßholz das mediterrane Klima und ganz besonders den schwarzen Schieferboden von Faugères ungeschminkt wieder. Es sind Weine, die man nicht vergisst.

Die Basis für Didier Barrals Arbeit ist der Respekt vor der Natur, eine naturnahe und manuell aufwendige Arbeit im Weinberg und im Keller und vor allem Zeit für die Reifung und den Ausbau. Die Gärung erfolgt ausschließlich auf den sogenannten wilden Hefen, den „levures indigènes“, was zum Beispiel bei den biologisch hergestellten Weinen nicht der Fall sein muss. Der Gärverlauf wird bei Didier Barral nicht gesteuert, sodass seine Weine ihre ureigenen Aromen entfalten können („vins naturels“!). Geschwefelt wird nur vor der Abfüllung und nur minimal (maximal 2 Gramm pro 1 hl). Barrals Weine sind ungeschminkt, sie sind kraftvoll, manchmal auch wild, auf Grund ihrer Frische aber immer absolut delikat. Es sind Weine, denen man mit Worten nur schwer gerecht werden kann, denn sie zeigen uns eindrücklich, wie viel Eigenständigkeit und welches Potential im Languedoc schlummert.

Seit dem Jahrgang 1993, also noch bevor das Thema Vins Naturels bei uns in Deutschland salonfähig wurde, importieren wir die Weine von Didier Barral. Sie sind seitdem ein fester Bestandteil im VINISÜD-Sortiment.

 



Domaine Leon Barral
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Burgunder Jahrgang 2015

 "A great vintage, indeed the greatest since the legendary 2005“ schreibt Allen Meadows

Der Jahrgang 2015 gilt in Burgund zu Recht als einer der ganz großen der letzten 10, vielleicht sogar 25 Jahre. Unsere Winzer haben unsere langjährige Treue honoriert und uns jeweils eine gute Allokation zukommen lassen. Die Nachfrage ist zwar weltweit groß, ein paar Kisten von sehr spannenden 2015 haben wir noch im Bestand.

Die Liste der aktuell noch verfügbaren 2015er Burgunder finden Sie hier:



2015 Burgund, das ist noch verfügbar
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“France, Jura: How can 2,000 hectares of vineyards make so much noise in the wine world today?”


...
titelt Luis Guitiérez im aktuellen Wine Advocate. Er ist bei Robert Parker für die Region Jura zuständig und ist inzwischen ein echter Fan dieser Weine geworden.

Die Frage ist berechtigt: Wie kann es sein, dass das Jura mit seinen gerade einmal 2000 Hektar (Bordeaux hat 120.000 Hektar, das kleine Burgund immerhin 24.000 Hektar Weinberge) aktuell so viel Wind in der Weinszene aufwirbelt?

Natürlich sind es auch die euphorischen Bewertungen von Luis Guitiérez, der in seiner aktuellen Ausgabe immerhin 25 Weine mit 95 oder mehr Punkten bewertet, die für Aufsehen sorgen. Dass das Jura und seine Weine in aller Munde ist, das hat aber auch was mit der Sturheit ihrer Winzer zu tun. Der Grund oder sagen wir lieber die Wurzel für den weltweiten Erfolg des Jura liegt nämlich bei den Winzern selbst und ihrer Liebe und ihrem Verständnis zu ihrer Region. Lange wurde sie schlichtweg nicht beachtet, der Weinliebhaber suchte nach immer raffinierteren, perfekteren Chardonnay, Cabernet oder Merlot. Langezeit galt das Jura als altbacken, überholt, als eine Region welche die Zeichen der Zeit verschlafen hat.

Heute ist die Weinwelt vollgepackt mit perfekt gemachten Weinen, die moderne Önologie macht es möglich. Einen perfekt im Barrique ausgebauten Chardonnay bekommt man heute sowohl aus Kalifornien, Italien, Chile und sogar aus Deutschland. Nichtumsonst fangen wir deshalb wieder an, das ursprüngliche, das authentische, das regionaltypische und durchaus auch bodenständige zu schätzen. Bei genauen Hinschauen haben die Winzer im Jura seinerzeit nicht die Zeichen der Zeit verschlafen, nein, sie haben vielmehr selbstbewusst an ihren Traditionen festgehalten und eben genau damit liegen sie genau richtig. Da sind zum einen jene oxydativ ausgebauten Weine, die Vin Jaune und Vin de Voile, aber auch ihren autochthonen Rebsorten, dem Savagnin, dem Poulsard, dem Trousseau und auch dem Chardonnay, der hier jedoch über Generationen hinweg von Hand veredelt inzwischen seine eigene Identität besitzt, wie die 100 Jahre alten Reben von Jean-Francois Ganevat beweisen.

Die Weine des Jura sind eben nach heutigen önologischen Geschichtspunkten nicht perfekt, sie sind  anders, sie sind ursprünglich, absolut authentisch und genau deshalb erfahren sie heute zu Recht wieder Ihre Renaissance. Fast wirken Sie in unserer heutigen Zeit wie ein Dinosaurier in der Weinszene. 

Als wir vor 10 Jahren Jura Weine in unser Sortiment aufnahmen gabt es kein Anzeichen dafür, dass diese einmal en vogue sein würden, dementsprechend schleppend waren seinerzeit auch unsere Verkäufe. Antrieb allein war für uns die faszinierende Eigenständigkeit dieser Weine und auch die Menschen, die dahinter stehen. Die ersten Begegnungen mit Jean-Francois Ganevat, Pierre Overnoy und Emmanuel Houillon haben uns und unser gesamtes Sortiment geprägt. Die Erfahrungen welche wir im Jura gemacht haben, haben uns und unser Sortiment nachhaltig verändert. So ist es nicht  unser Anliegen Ihnen die allseits hochgelobtesten, besten und perfektesten Weine anzubieten. Wein ist Geschmacksache und wir lieben eben das authentische, durchaus das Bodenständige, mit all seinen Ecken und Kanten. Für uns ist Wein Handwerk und Vielfalt, nicht Perfektion. 

Auch in diesem Frühjahr sind wir wieder viel unterwegs. Wir besuchen unsere Winzer, um zu erfahren wie es ihnen und ihrem Wein geht und wir besuchen neue Weingüter, eben auf der Suche nach dem Spannenden. Und so arbeiten wir daran unser Sortiment weiter zu entwickeln, es wird sich also zunehmend von den anderen unterscheiden und das ist auch gut so.

“Interest in Jura wines has only increased since I last travelled there, and it’s now hard to get the doors open at addresses like Overnoy-Houillon and Ganevat, as they hardly ever accept visits due to being overwhelmed by requests. Their wines have a strong global demand and are even subject to strong speculation in some places.”

Auch wir können dieses Jahr für die hier von Luis Guitiérez erwähnten zwei Weingüter keine neuen Kunden aufnehmen. Die Nachfrage nach den Weinen von Jean-François Ganevat und Emmanuel Houillon steigt von Jahr zu Jahr und übersteigt inzwischen bei weitem unsere Allokation. Hinzu kommt, dass Jean-Francois und Emmanuel in 2017 frostbedingt gerade einmal 20% einer normalen Ernte eingefahren hat. Wir bitten um Verständnis.

Wer glaubt, das Jura beschränke sich auf die drei bis vier aktuell hochgelobten Winzer, der liegt weit daneben. Das Jura hat viel Spannendes zu bieten, man muss nur offen sein für Neues. Inzwischen haben sich viele Weinhandelskollegen dem Thema Jura angenommen, die Weine von nahezu allen spannenden Domainen sind inzwischen in Deutschland verfügbar.

Seit drei Jahren arbeiten wir mit Fabrice Dodane von der Domaine Saint Pierre zusammen, er war seinerzeit ein Tipp von Jean-François Ganevat. Auch Luis Guitiiérez war von seiner aktuellen Kollektion sehr angetan: Domaine de Saint Pierre is one of the names that has come to the foreground in the last few years. I met with Fabrice Dodane in his winery that had once been a watermill in the village of Mathenay, where the wines have the right to call themselves Arbois, which is some eight kilometers away. He works 5.5 hectares of vineyards in his village, with some more in Arbois proper and 0.5 hectares from Côtes du Jura. Just as many other people in the region, he bottles vineyard-designated reds and whites, mostly varietal wines and some sous voile bottlings, including an excellent Vin Jaune. He works in a natural way and is very close friends with Philippe Bornard. But the precision of his wines reminded me more of the ones by Jean-François Ganevat. Certainly, this is one of the new names to follow in Jura.” Wir haben hier rechtzeitig ein gutes Kontingent für uns reserviert.



Domaine de Saint Pierre
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