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Eingetroffen: Die 2015er von Didier Barral


Authentischer und natürlicher geht es kaum noch. Didier Barral ist einer der Pioniere des sogenannten „vin naturel“. Was grob übersetzt Naturwein bedeutet, beinhaltet im Detail eine komplexe Philosophie, die weit über die des normalen Bioweins hinausgeht. Im Gegensatz zu dem inzwischen weit verbreiteten so genannten „kommerziellen Geschmack“ sollen die „vins naturels“ ungeschminkt den Charakter der jeweiligen Traube und die Typizität des Terroirs widerspiegeln. Das gelingt Didier Barral wie kaum einem Anderen, seine Faugères spiegeln mit ihren tiefdunklen Beerenfrucht und ihrer ausdrucksstarken Würze nach Tabak, Schokolade und Süßholz das mediterrane Klima und ganz besonders den schwarzen Schieferboden von Faugères ungeschminkt wieder. Es sind Weine, die man nicht vergisst.

Die Basis für Didier Barrals Arbeit ist der Respekt vor der Natur, eine naturnahe und manuell aufwendige Arbeit im Weinberg und im Keller und vor allem Zeit für die Reifung und den Ausbau. Die Gärung erfolgt ausschließlich auf den sogenannten wilden Hefen, den „levures indigènes“, was zum Beispiel bei den biologisch hergestellten Weinen nicht der Fall sein muss. Der Gärverlauf wird bei Didier Barral nicht gesteuert, sodass seine Weine ihre ureigenen Aromen entfalten können („vins naturels“!). Geschwefelt wird nur vor der Abfüllung und nur minimal (maximal 2 Gramm pro 1 hl). Barrals Weine sind ungeschminkt, sie sind kraftvoll, manchmal auch wild, auf Grund ihrer Frische aber immer absolut delikat. Es sind Weine, denen man mit Worten nur schwer gerecht werden kann, denn sie zeigen uns eindrücklich, wie viel Eigenständigkeit und welches Potential im Languedoc schlummert.


Seit dem Jahrgang 1993, also noch bevor das Thema Vins Naturels bei uns in Deutschland salonfähig wurde, importieren wir die Weine von Didier Barral. Sie sind seitdem ein fester Bestandteil im VINISÜD-Sortiment.



Domaine Leon Barral
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Das neue, junge Spanien


Höher, schneller, weiter… und jetzt soll 2017 noch besser sein als 2016, 2015…? Das gibt es wohl nur beim Wein!

Wir sagen: Zeit für leise Töne, Zeit für feine Weine und laden Sie ein, mit uns das neue, junge Spanien zu entdecken; ganz ohne Punkte, Hype und Tamtam.


Das neue Spanien und seine wunderbare Vielfalt 

Das Bild, welches wir in Deutschland von Spanien haben ist immer noch unvollständig. Auf der einen Seite sieht man billige Massenweine, aufgemotzt mit neuem Holz und süßer Frucht, mit viel Schein und nur ganz wenig Sein. Auf der anderen gibt es noch jene hochgelobten Spitzenweine, hochdekoriert mit Punkten, hoch konzentriert, entsprechend teuer, sogenannte Probenweine, bei denen die Flasche selten leer wird, so dickflüssig sind diese. Immer wieder treffen wir während unserer Weinreisen spanische Kollegen, die sich verwundert darüber äußern, dass man in Deutschland immer noch nicht die neue Generation von spanischen Winzern entdeckt hat. VINISÜD ist Frankreichspezialist und das mit einem unverkennbar eigenständigen Sortiment. Wenn wir uns jetzt nach Spanien begeben, dann tun wir dies mit der gleichen Sorgfalt und mit dem gleichen hohen Anspruch, den wir an unsere französischen Winzer stellen.

Bei unserer Reise nach Spanien im vergangenen Jahr haben wir erfahren dürfen, dass auch hier eine junge, bestens ausgebildete Winzergeneration in vielen Regionen das Ruder übernommen hat. Ihr Fokus liegt in den Weinbergen, alte Rebsorten zu bewahren und die Besonderheiten des jeweiligen Terroirs herauszuarbeiten. Weniger Barriques, weniger Alkohol und eine sanftere Extraktion, um so delikate Weine zu gewinnen, die auf natürliche Weise ihre Herkunft widerspiegeln, so lautet das Motto dieser neuen Winzergeneration.

 



4 Monos Viticultores... pure Eleganz von alten Grenache-Reben
Laventura l Mc Roberts & Canals... die neue Generation in der Rioja
Vina de Martin... große, vom Terroir geprägte Weißweine aus Galizien
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VINISÜD Mailing im September


Das VINISÜD Mailing im September

Eine kulinarisch so reich gesegnete Landschaft wie das Piemont birgt viele Schätze. In der Region Asti haben wir in Alberto Soria einen jungen Winzer gefunden, der sich der Rebsorte Barbara angenommen hat und mit wunderbaren Qualitäten überzeugt. Über die junge Vittoria Alessandria schreibt der Wine Advocate: „Gianfranco Alessandria is one of my favourite producers in the Monforte d'Alba township. He runs this boutique estate with his wife Bruna and his young daughter Vittoria. They farm 5.5 hectares of vines (that they own) plus an additional 1.5 hectares that are rented. I remember meeting Vittoria as a teen as she worked expertly in the winery and did most of the heavy lifting. She is a great example of the newest generation of vintners to tame the beautiful Nebbiolo grape.”

Aus dem Languedoc sind die neuen Jahrgänge von Mas des Chimères und dem Château Valflaunès eingetroffen und aus dem Chablis die neuen Jahrgänge von Nathalie und Isabelle Oudin.



VINISÜD Mailing im September
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Mas des Chimères l Languedoc Terrasses du Larzac

Moden kommen und gehen, das Authentische aber bleibt...

Als vor ca. 20 Jahren das Languedoc aus seinem Dornröschenschlaf erwachte, sorgten  hochkonzentrierte Wein mit üppiger Frucht und satter Konzentration, ausgebaut im neuen Barrique für Furore; sie erhielten bis zu 100 Parker-Punkte. Der Verdienst dieser Weine ist unumstritten, denn sie lenkten den Blick des Weinliebhabers auf diese bis dato wenig beachtete Region. Heute, knapp 20 Jahre später, ist es eher still geworden um die Kraftpakete internationalen Zuschnitts. Es ist eine natürliche und zugleich auch gesunde Entwicklung, der damalige Hype ums Languedoc hat sich abgekühlt und öffnet jetzt den Blick auf die eigentlichen Qualitäten dieser Region. Authentizität und Regionalität rücken jetzt in den Vordergrund, Weine, die ihre Herkunft widerspiegeln und sich klar vom internationalen Geschmack abheben.

Ein Winzer, der sich genau das immer und seit Anbeginn auf die Fahne geschrieben hat ist Guilhem Dardé, zu Recht gilt er heute als ein Urgestein in seiner Region. Seine Weine waren nie irgendeiner Mode unterworfen, charakterstark und ungeschminkt spiegeln sie ihre Herkunft, die Terrasse du Larzac, jene hochgelegenen Weinberge, wider. Wirklich handwerklich hergestellte, authentische Weine mit durchaus kleinen Ecken und Kanten wie eben die von Guilhem Dardé, die gibt es auch im Languedoc immer weniger. Dass die Nachfrage nach diesen Unikaten Jahr für Jahr steigt spiegelt klar den Trend wieder, dass der anspruchsvolle Weinliebhaber mehr denn je nach geschmacklich erkennbarer Herkunft, nach Regionalität sucht. So kommt es, dass bei Guilhem Dardé inzwischen die Nachfrage bei weitem seine Produktion übertrifft, er muss seine Weine inzwischen seinen Importeuren zuteilen.

2017 war kein einfaches Jahr für Guilhem Dardé, ein Spätfrost ließ eine Vielzahl junger Triebe erfrieren, ca. 50% seiner Ernte hat dadurch eingebüßt. Aus diesem Grund gibt es in 2017 keinen Cinsault „Oeillades“ und keinen Carignan „Marie et Joseph“, stattdessen aber eine reinsortigen Grenache Noir namens "Clien d`Oeil" und einen Languedoc namens "Grains d`Ailleurs". Der 2017er Terrasse du Larzac „Nuits Graves“ liegt noch im Fass und kommt im Frühjahr 2019 auf den Merkt, er wurde jüngst von der REVUE DU VIN DE FRANCE zu einem der zehn Rotweine Frankreichs mit dem besten Preis-Genussverhältnis ("Les dix meilleurs affaires en rouge") gekürt; jetzt ist aber erst einmal der 2016er frisch im Verkauf.



Mas des Chimères
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