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Mas des Chimères l Languedoc Terrasses du Larzac

Moden kommen und gehen, das Authentische aber bleit...

Als vor ca. 20 Jahren das Languedoc aus seinem Dornröschenschlaf erwachte, sorgten  hochkonzentrierte Wein mit üppiger Frucht und satter Konzentration, ausgebaut im neuen Barrique für Furore; sie erhielten bis zu 100 Parker-Punkte. Der Verdienst dieser Weine ist unumstritten, denn sie lenkten den Blick des Weinliebhabers auf diese bis dato wenig beachtete Region. Heute, knapp 20 Jahre später, ist es eher still geworden um die Kraftpakete internationalen Zuschnitts. Es ist eine natürliche und zugleich auch gesunde Entwicklung, der damalige Hype ums Languedoc hat sich abgekühlt und öffnet jetzt den Blick auf die eigentlichen Qualitäten dieser Region. Authentizität und Regionalität rücken jetzt in den Vordergrund, Weine, die ihre Herkunft widerspiegeln und sich klar vom internationalen Geschmack abheben.

Ein Winzer, der sich genau das immer und seit Anbeginn auf die Fahne geschrieben hat ist Guilhem Dardé, zu Recht gilt er heute als ein Urgestein in seiner Region. Seine Weine waren nie irgendeiner Mode unterworfen, charakterstark und ungeschminkt spiegeln sie ihre Herkunft, die Terrasse du Larzac, jene hochgelegenen Weinberge, wider. Wirklich handwerklich hergestellte, authentische Weine mit durchaus kleinen Ecken und Kanten wie eben die von Guilhem Dardé, die gibt es auch im Languedoc immer weniger. Dass die Nachfrage nach diesen Unikaten Jahr für Jahr steigt spiegelt klar den Trend wieder, dass der anspruchsvolle Weinliebhaber mehr denn je nach geschmacklich erkennbarer Herkunft, nach Regionalität sucht. So kommt es, dass bei Guilhem Dardé inzwischen die Nachfrage bei weitem seine Produktion übertrifft, er muss seine Weine inzwischen seinen Importeuren zuteilen.

2017 war kein einfaches Jahr für Guilhem Dardé, ein Spätfrost ließ eine Vielzahl junger Triebe erfrieren, ca. 50% seiner Ernte hat dadurch eingebüßt. Aus diesem Grund gibt es in 2017 keinen Cinsault „Oeillades“ und keinen Carignan „Marie et Joseph“, stattdessen aber eine reinsortigen Grenache Noir namens "Clien d`Oeil" und einen Languedoc namens "Grains d`Ailleurs". Der 2017er Terrasse du Larzac „Nuits Graves“ liegt noch im Fass und kommt im Frühjahr 2019 auf den Merkt, er wurde jüngst von der REVUE DU VIN DE FRANCE zu einem der zehn Rotweine Frankreichs mit dem besten Preis-Genussverhältnis ("Les dix meilleurs affaires en rouge") gekürt; jetzt ist aber erst einmal der 2016er frisch im Verkauf.



Mas des Chimères
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Der neue Kellerkurier Mai / Juni 2018 ist online




Weingut Wasenhaus - Das großartige Debut von Alexander Götze und Christoph Wolber 

Info: Die Mengen vom ersten Jahrgang sind sehr klein, von den Spitzenweinen gab es jeweils nur etwa 1 Barrique, die Nachfrage aber enorm groß. Deshalb sind inzwischen leider einige Weine bereits ausverkauft. Vom Jahrgang 2017 wird es dann etwas mehr geben.

 

 Österreich - Feine Weine von zwei jungen Winzerrinnen: Katharina Tinnacher  &  Judith Beck


Das neue Spanien und seine wunderbare Vielfalt - 4 Monos  &  Laventura


Domaine Bernard Faurie - Hermitage  /  Domaine Albert Boxler - Elsass  /  Domaine Hudelot-Noellat - Burgund


Die Weine von Anne & Jean-Francois Ganevat treffen erst Ende September ein


6er Pakete zum Sonderpreis

 

 



Keller Kurier Mai / Juni 2018 als pdf
Die Weine vom KellerKurier im Webshop
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Das neue, junge Spanien


Höher, schneller, weiter… und jetzt soll 2017 noch besser sein als 2016, 2015…? Das gibt es wohl nur beim Wein!

Wir sagen: Zeit für leise Töne, Zeit für feine Weine und laden Sie ein, mit uns das neue, junge Spanien zu entdecken; ganz ohne Punkte, Hype und Tamtam.


Das neue Spanien und seine wunderbare Vielfalt 

Das Bild, welches wir in Deutschland von Spanien haben ist immer noch unvollständig. Auf der einen Seite sieht man billige Massenweine, aufgemotzt mit neuem Holz und süßer Frucht, mit viel Schein und nur ganz wenig Sein. Auf der anderen gibt es noch jene hochgelobten Spitzenweine, hochdekoriert mit Punkten, hoch konzentriert, entsprechend teuer, sogenannte Probenweine, bei denen die Flasche selten leer wird, so dickflüssig sind diese. Immer wieder treffen wir während unserer Weinreisen spanische Kollegen, die sich verwundert darüber äußern, dass man in Deutschland immer noch nicht die neue Generation von spanischen Winzern entdeckt hat. VINISÜD ist Frankreichspezialist und das mit einem unverkennbar eigenständigen Sortiment. Wenn wir uns jetzt nach Spanien begeben, dann tun wir dies mit der gleichen Sorgfalt und mit dem gleichen hohen Anspruch, den wir an unsere französischen Winzer stellen. Bei unserer Reise nach Spanien im vergangenen Jahr haben wir erfahren dürfen, dass auch hier eine junge, bestens ausgebildete Winzergeneration in vielen Regionen das Ruder übernommen hat. Ihr Fokus liegt in den Weinbergen, alte Rebsorten zu bewahren und die Besonderheiten des jeweiligen Terroirs herauszuarbeiten. Weniger Barriques, weniger Alkohol und eine sanftere Extraktion, um so delikate Weine zu gewinnen, die auf natürliche Weise ihre Herkunft widerspiegeln, so lautet das Motto dieser neuen Winzergeneration.

 



4 Monos Viticultores... pure Eleganz von alten Grenache-Reben
Laventura l Mc Roberts & Canals... die neue Generation in der Rioja
Vina de Martin... große, vom Terroir geprägte Weißweine aus Galizien
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Ein Lugana neu bei VINISÜD!


aber bitte mit Charakter…

Lugana ist der beliebteste Weißwein aus Italien, in den allermeisten Fällen jedoch eher gesichtslos. Frisch, fruchtig, weich und rund, das bekommt man in anderen Regionen in Italien auch, vor allem deutlich preiswerter. Irgendetwas muss jedoch dran sein, an dem Renommee, welches der Lugana genießt, etwas was über das reine Italo Feeling, die Erinnerung an den Gardasee Aufenthalt hinausgeht. Wir haben in Alessandro Cutolo ein Winzer gefunden, der genau das beweist und damit Durchaus ein wenig gegen den Strom schwimmt.

 

Eigentlich hätte sich Alessandro Cutolo keinerlei Gedanken machen müssen als er 2007 das Weingut von seinen Eltern übernahm. Schließlich ist Lugana der beliebteste Weißwein Italiens, in New York wird ebenso nachgefragt wie in Hong Kong oder München. Gut 170 Winzer ernteten auf insgesamt 1126 ha Rebfläche knapp 100.00 Hektoliter Lugana pro Jahr, eine Menge, die inzwischen kaum noch ausreicht, um der weltweiten Nachfrage gerecht zu werden. Aber genau darin liegt das Problem, sagt Alessandro Cutolo. Der Lugana ist heute nicht mehr das, was er einmal war und vor allem aber auch was er sein könnte. Massenkompatibel und inzwischen gesichtslos, das sind heute nahezu die meisten Lugana. Als Alessandro 2007 die 30 Hektar Weinberge von seinem Vater übernahm war ihm schnell klar, dass er etwas anderes will, nämlich seinem Lugana ein Gesicht zu geben, ein Gesicht, welches ihn besonders macht und vor allem die Rechtfertigung verleiht, einer der besten Weißweine Italiens zu sein.

Das was 90% der Lugana heute auszeichnet ist ihre Fruchtigkeit, milde Säure und ihr charmanter Trinkfluß. Alles Adjektive, die nicht auf ein besonderes Terroir hindeuten, Adjektive also, die auch andere Weine aus ganz anderen Regionen mitbringen. Aber hat das Anbaugebiert des Lugana überhaupt ein eigenständiges, gar besonderes Terroir? Der Weinbau des Lugana-Gebietes erstreckt sich am Südufer des Gardasees, zwischen Peschiera und Desenzano. Die Böden bestehen hier vorwiegend aus Gletscherschutt, diese werden von schweren, kalkhaltigen Lehmböden überlagert. An sich also beste Voraussetzungen, um einem Wein neben seiner Fruchtigkeit auch eine besondere Eleganz, Länge und Ausdruck mitzugeben. Aber genau das besitzen heute nur noch die allerwenigsten Lugana. Den Grund hierfür sieht Alessandro Cutolo zum einen in zu hohen Erträgen aber auch in einer schlechten Bewirtschaftung der Weinberge. Um die Rendite zu steigern haben viele Weingüter ihre Erträge gesteigert und die Weinberge werden heute optimiert industriell bewirtschaftet.

Ein charaktervoller Lugana aber wächst nur auf einem lebendigen, gesunden Boden. Nur ein solcher Boden ist in der Lage den Trauben auch jene Mineralien mitzugeben, die letztendlich den Wein besonders machen, nur hier entwickeln sich eigene Hefen, die eine spontane Vergärung im Keller ermöglichen. Deshalb hat Alessandro Cutolo bereits 2007 begonnen seine Weinberge konsequent biologisch zu bewirtschaften und auch im Keller seine Arbeit daraus ausgerichtet den Trauben so weit wie möglich freien Lauf zu lassen. Heute, zehn Jahre nach dieser Umstellung, kann er zu Recht stolz auf seinen Lugana sein, denn dieser sticht mit seiner Eigenständigkeit, seiner Finesse und seiner wunderbaren aromatischen Länge wohltuend aus der Masse heraus. Ein Lugana, der seinem Namen endlich wieder gerecht wird, ja sogar inzwischen eine gewisse Vorbildfunktion besitzt.



Azienda Agricola Marangona
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Wir waren für Sie unterwegs...


Es mag auf den ersten Blick so ausgesehen haben, als ob es ruhig zugeht bei VINISÜD. Wir können Ihnen versichern, dieser Blick täuscht.

Bis in den Mai hinein waren wir regelmäßig unterwegs, um unsere Winzer zu besuchen und vor Ort die neuen Jahrgänge zu verkosten. Der regelmäßige Kontakt zu unseren Winzern ist für uns essentiell, denn nur so können wir es schaffen auch von raren und weltweit gesuchten Weinen möglichst große Mengen für Deutschland zu sichern.

Vor allem aber unsere Neuentdeckungen haben viel Zeit in Anspruch genommen, schließlich wollen wir es hier genau wissen. Die Messlatte für ein neues Weingut liegt bei uns schließlich sehr hoch, nicht zuletzt dank des hohen Anspruchs von ihnen, unseren Kunden. Und so freuen wir uns Ihnen heute, nach zahlreichen Reisen und Verkostungen einige Neuzugänge ankündigen zu können.

Aus Spanien haben wir zwei Bodegas neu aufgenommen, zwei kleine, fast winzige Weingüter mit ganz wunderbaren Weinen, die 4 Monos und Laventura. Bei unserer Reise nach Spanien im vergangenen Jahr haben wir erfahren dürfen, dass auch hier eine junge, bestens ausgebildete Winzergeneration in vielen Regionen das Ruder übernommen hat. Ihr Fokus liegt in den Weinbergen, alte Rebsorten zu bewahren und die Besonderheiten des jeweiligen Terroirs herauszuarbeiten. Weniger Barriques, weniger Alkohol und eine sanftere Extraktion, um so delikate Weine zu gewinnen, die auf natürliche Weise ihre Herkunft widerspiegeln, so lautet das Motto dieser neuen Winzergeneration. In unserem neuen Keller Kurier stellen wir Ihnen unsere zwei schönsten Neuentdeckungen vor.

Frankreich: Schon seit langem haben wir ein Augenmerk auf Muscadet de Sèvre et Main, dem Weißweinklassiker von der Loire schlechthin. Mit der Domaine de la Pépière stellen wir Ihnen ein Weingut vor, welches dem einst so hohen Renommee dieser Weine wieder vollends gerecht wird. Auch im Burgund haben wir zwei neue Weingüter neu ins Sortiment aufgenommen, dazu aber mehr im Herbst in unserer alljährlichen Burgunder-Offerte.

Italien: Wer liebt sie nicht, die Italienische Lebensart. Mit einem Glas Lugana kann man diese auch ein wenig nach Deutschland holen. Nur sind inzwischen die meisten Lugana zu einem Primärfruchtbetonten Allerweltswein mutiert. Bei Alessandro Cutolo haben wir einen Lugana gefunden der noch richtig trocken und im Trunk schlank und frisch ist. Aus dem Piemont kommen zudem zwei neue Weingüter ins Sortiment, hierzu mehr im Juli.

Deutschland: Wasenhaus nenn sich das neue Weingut, man kann auch sagen Projekt welches Christoph Wolber und Alexander Götze im Badischen ins Leben gerufen haben und welches die Herzen aller Burgunderliebhaber höher schlagen lässt. Es ist hier nicht allein ihr erster Jahrgang, der inzwischen deutschlandweit von sich reden macht, sondern vielmehr die Aussicht auf das was wir in Zukunft von den beiden noch erwarten dürfen, schließlich bringen sie zusammen mehr als 10 Jahre Erfahrung aus Burgund mit.

Sie sehen, wir waren fleißig unterwegs um weiter am Profil unseres Weinsortimentes für Sie zu feilen. In diesem Sinne freuen wir uns mit Ihnen auf viele neue und spannende Weinerlebnisse.

Ihr Norbert Ehret & das VINISÜD-Team



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