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Deutschland - Mosel-Saar-Ruwer - STEINMETZ, Günther
2014 Wintricher Geiersley "Sur Lie" Riesling 14.50 EUR
0.75 l. Flasche  pro l: 19.34 EUR
Alle Preise inkl. 19% MWSt. und zzgl. Versandkosten

Art: Weißwein

Rebsorte: Riesling

Alkoholgehalt: 11,5 %

Trinken: 2016-2024

Verschlussart:  Naturkork

Gesetzliche Angaben: enthält Sulfite



  Wintricher Geiersley "Sur Lie" Riesling
Abbildung und Jahrgang beispielhaft
 
Die Lage Wintricher Geierslay unweit von Brauneberg galt im 19. Jahrhundert als eine der allerbesten lagen an der Mosel und erzielte die höchsten Preise. 2009 bot sich Stefan Steinmetz die Gelegenheit, hier eine 1 ha große Parzelle zu erwerben. Neben feinstem Schiefer weist der Boden hier viel Eisenoxid und Quarzit auf. Dementsprechend fein und ausgeprägt ist die Mineralik in diesem Wein, den Stefan Steinmetz bis zur Füllung auf der Feinhefe ausgebaut hat. Dies unterstreicht die Struktur zusätzlich. Am besten öffnen Sie den Wein eine halbe Stunde vorher. In der Nase ungemein fein und dicht zugleich. Die schiefrigen Noten sind unterlegt mit Wiesenkräutern und Zitrusfrüchten. Am Gaumen herrlich edel, animierend frisch und lang anhaltend. Ein brillanter Riesling, der erst ganz am Anfang seiner Entwicklung steht.
 
Historie und Wissenswertes: Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts hatte die renommierte Trarbacher Weinhandelsfamilie Böcking, die unter anderem auch durch Aktivitäten im Bergbau zu erheblichem Wohlstand gelangt war, in diesem malerischen Seitental im Zuge der Säkularisierung von napoleonischen Beamten Weinbergsbesitz erworben. Dazu gehörten neben wesentlichen Teilen der benachbarten Lagen Ohligsberg und Großer Herrgott auch die fünf Hektar große Lage Geierslay, die sich im Alleinbesitz der Böckings befand. Zusätzlich unterhielt die Familie auch ein landwirtschaftliches Gut oberhalb des Wintricher Tales. Dieser im Distrikt Kasholz liegende Bauernhof wurde zur Erzeugung von Agrarprodukten bewirtschaftet. Er diente aber auch der Produktion von Mist, der über schmale Waldwege mit Karren in die Geierslay gebracht und dort als Dünger in die Weinberge eingebracht wurde. Zu diesem Gut zählte zudem eine eigene Windmühle, die über ein Gesteinsmahlwerk verfügte, welches der Zerkleinerung des Schiefergesteins diente. Zu diesem Zweck wurde der Schiefer erst in der Geierslay gebrochen, über steile Passagen zur Mühle gekarrt, dort gemahlen und in pulverisierter Form in die Weinberge zurücktransportiert, wo er an Ort und Stelle als eine Art zusätzlicher “Mineraldünger“ der Erde zugeführt wurde. Dieser gigantische Kraftaufwand unterstreicht den enormen Stellenwert der Lage zur damaligen Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts gingen auch die Wintricher Geierslay und die umliegenden Besitzungen durch Einheirat von den Böckings in die Weingutsfamilie Adolf Huesgen, einer weiteren bedeutenden Weinhandelsdynastie in der damaligen Weinhandelsmetropole Traben - Trabach, deren Vorfahren 1735 vom Niederrhein an die Mosel eingewandert waren, über. In der Preußischen Weinbaukarte als Klasse 1 – Lage bewertet, gehörten die Gewächse aus der Geierslay lange Zeit zu den teuersten an der Mosel. Bei etlichen Versteigerungen Ende des 19. Jahrhunderts wurden nicht selten die bekanntesten Weinlagen der Mosel von diesem etwa fünf Hektar großen Areal in den Schatten gestellt.
 
Dieses Produkt haben wir am Donnerstag, 01. September 2016 in unseren Katalog aufgenommen.
 
 
 

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