GUIBORAT

France, Champagne

Die wichtigste Zeitschrift für französische Weine widmet ihre Dezember/Januar Ausgabe auch dieses Jahr dem Thema Champagne. Neben den Grand Cuvée der renommierten Häuser widmet die Zeitschrift den Winzer-Champagner stets ein besonderes Augenmerk. Die Jury um den Sommelier und Journalist Olivier Poels hat dafür über 200 Champagner verkostet. In der Kategorie „Blanc de Blancs“ belegen Karine und Richard Fouquet mit ihrem Prisme .14 den sensationellen Platz 2 hinter Jacques Selosse mit seinem extra-brut Initial.

Michel Bettane: "A young viticulteur among the most talented and engaged in the Côtes du Blanc...You better get on board before he becomes an institution"

Die Dynamik, welche aktuell in der Champagne herrscht ist unübersehbar. Immer mehr Winzer vinifizieren ihre Trauben selbst, anstatt diese, wie früher üblich, an die großen Häuser wie Moet& Chandon, Pommery oder Veuve Cliquot (um nur einige zu nennen) zu verkaufen, die dann daraus ihren Champagner vinifizierten. Die Zahl der sogenannten Winzerchampagner ist deshalb inzwischen so groß, dass selbst der Weinhändler kaum noch den Überblick bewahren kann. Wir beobachten diese Entwicklung bereits seit vielen Jahren und haben inzwischen unzählige dieser neuen Champagner verkostet, das jedoch mit einem durchaus leicht getrübten Beigeschmack. Bei den allermeisten der neuen Winzerchampagner fragen wir uns nämlich, in wie weit diese sich von den bekannten Marken-Champagnern absetzen. Sie mögen trockener sein, was durchaus dem allgemeinen Trend entspricht. Jedoch mangelt es bei vielen dieser Winzerchampagner einfach an Substanz, schlicht an der Qualität der Grundweine. Die Champagne verfügt eben nicht nur über Top-Lagen, zudem sind bei vielen Erzeugern die Hektar-Erträge immer noch zu hoch, um wirklich hochkarätige Grundweine zu gewinnen. Deshalb entpuppen sich inzwischen viele Winzerchampagner letztendlich nur als Durchschnitt.

Auch in der Champagne heißt es: Lage, Lage und nochmals Lage. Nur wer letztendlich über die besten  Weinberge verfügt, diese auch entsprechend bewirtschaftet und die Erträge niedrig hält, wird auch einen herausragenden Champagner mit starken Charakter gewinnen. Nicht umsonst haben wir deshalb vor knapp zwei Jahren gezielt das Haus Guiborat in unser Sortiment aufgenommen. Die Familie Guiborat-Fouquet verfügt über 12 Hektar Grand Cru Weinberge in den besten Parzellen von Cramant, Chouilly und Oiry, darunter einige der berühmtesten Einzellagen wie „Les Bergeries“, „Le Mont Aigu“ und „Les Caurès“. Hier stammt bereits der Basis-Chamapgner, der Thetys zu aus 100% Grand Cru Lagen und genau das schmeckt man auch.

Zu den Wurzeln: Seit 1885 ist die Familie Guiborat-Fouquet in Cramant ansässig. Bereits damals legt der Urgroßvater von Richard Fouquet den Grundstein, indem er die besten Grand Cru Lagen in den Orten Cramant, Chouilly und Oiry mit Chardonnay bepflanzte. Deshalb kann sich die Familie heute wie bereits erwähnt glücklich schätzen, sie besitzen Parzellen in den besten Grand Cru Lagen der Côtes de Blanc, in „Les Bergeries“ in Cramant, „Le Mont Aigu“ und „Les Caurés“ in Chouilly und „Les Briquettes“ in Oiry.

Eigenen Champagner hat man jedoch bis vor wenigen Jahren kaum selbst abgefüllt. Wie das Schicksal so spielt, ging die Großmutter von Richard Fouquet seinerzeit zusammen mit einem Laurent-Perrier Spross gemeinsam zur Grundschule. Basis für eine freundschaftliche, familiäre  Beziehung, die über viele Jahre und weitere Generationen halten sollte, indem man die Trauben stets an das Haus Laurent-Perrier verkaufte. Nachdem Richard Fouquet die Leitung des Familienweingutes von seinem Vater übernommen hatte, unterstützt von seiner Frau Karin, einer studierten Önologin, hat man sich jüngst dazu entschlossen, die Trauben der allerbesten Weinbergsparzellen selbst auszubauen und daraus einen eigenen Champagner abzufüllen.

Die Arbeitsteilung der beiden ist klar definiert. Während Richard sich um die Weinberge kümmert, ist Karin für die Vinifizierung und Versektung verantwortlich. Ihre Champagner sind stilistisch klar von den besten Lagen der Côte des Blancs geprägt, purer Chardonnay mit bis zu 70 Jahre alte Reben, reif gelesen und sensibel auf den eigenen Hefen ausgebaut. Selten haben wir so reintönige Champagner verkostet, glockenklar in ihren Aromen, delikat und spielerisch am Gaumen, wo sie zugleich viel Kraft aufbauen. Nicht umsonst ist hier der Vergleich zu den besten weißen Burgunder möglich,denn gleich einem Puligny-Montrachet besitzen diese Champagner Brillanz und Kraft zugleich.

Drei verschiedene Champagner gibt es aktuell bei Guiborat. Bereits der Téthys.15 ist ein Extra Brut, also selbstbewusst trocken gehalten, Prisme.13 und 2011 Millésime sind zwei  hochkarätiger Terroir-Champagner.

 

 

 

 

Die Weine dieses Winzers
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