Pinot Noir - Ylbach

Jahrgang 2023
Beschreibung

Der Pinot Noir "Ylbach" wächst im Uhlbacher Götzenberg auf kalk- und tonhaltigen Keuperböden. Claudio liest seine beiden Pinot Noir Lagen immer relativ knackig  und +/- 2 Tage auf das Blühdatum gleich. In 2023 wurden diese jeweils mit einem Ganztraubenanteil von 40 % für 10 Tage auf der Maische vergoren und dreimal täglich remontiert. Der Götzenberg wandert in zwei 228l Pièce Fässer der Tonnellerie Damy in 4. Belegung. Abgefüllt wurde ungeschönt und unfiltriert im August 2025.

Die herbe dunkle Nase des Ylbacher Pinot Noir zeigt Schlehe und Weichselkirsche gepaart mit ähterischen Pfefferminzaromen. Mit Luftkontakt changieren diese mit einer rauchigen Hagebuttenfrucht, die untermalt ist von Rosenholz, frischen Pilzen und Blut, welches sich insbesondere am zupackend eisenhaltigen Gaumen zeigt. Dabei bleibt die Stilistik aber absolut fein, die Tannine sind schön eingebunden und übertönen in keinem Moment die klare, sowie frische Frucht, die in einem delikaten, dezent von Süßholz geprägten Abgang endet.

Gesamtproduktion: 530 Flaschen

Pinot Noir - Ylbach
Abbildung und Jahrgang beispielhaft
18,50 € *
0.75 Liter (24,67 € * / 1 Liter)

Preis inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

  • Art : Rotwein
  • Rebsorte : Spätburgunder
  • Weintyp : trocken
  • Alkoholgehalt: 12%
  • Anbau : Bioland, naturnah
  • Verschlussart : Naturkork
  • Gesetzliche Angaben: enthält Sulfite

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 4 - 6 Werktage

Steckbrief
  • Land / Region: Deutschland, Württemberg
  • Trinkempfehlung: jetzt - 2035
  • Boden: Gipskeuper
  • Anbau: Bioland,naturnah
  • Gärung: Spontan mit Naturhefen
  • Ausbau: Gebrauchtes Tonneaux
  • Artikelnummer: 560-22-23
Winzer
WIEDER, Claudio
Im Württembergischen gesellt sich neben Lassak ein zweites Weingut in unser Sortiment. Wobei von Weingut hier kaum die Rede sein kann. Nebenerwerbswinzer Claudio Wieder schafft, wie es sich für einen anständigen Schwaben gehört, beim Daimler. Ansässig ist er mit seiner Frau Lena im beschaulichen Uhlbach bei Stuttgart, wo er wiederum auch die Rebflächen seines Großvaters vererbt bekommen hat und die beiden kürzlich die Renovierung des Familienhauses mit Ausbau eines kleinen Kelterraums und Gewölbekellers abgeschlossen haben. Wie üblich im genossenschaftlich geprägten Württemberg hat auch sein Großvater die ca. 1,5 Hektar Rebfläche im Nebenerwerb bewirtschaftet und die Trauben vollständig abgeliefert. Die Weinbergsarbeit hat Claudio somit von Kindesalter an miterlebt.