Riesling trocken - von den Terrassen

Jahrgang 2023
Beschreibung

Der Riesling "von den Terrassen" stammt aus einer in 1959 gepflanzten Parzelle im Cannstatter Zuckerle. Die Reben wachsen in dieser steilterassierten Lage auf kalkhaltigen Muschelkalkböden. Die Trauben wurden direkt für ganze 24 Stunden auf der Korbpresse gepresst und der Most ohne Sedimentation spontan im Edelstahl vergoren, worin er auch für 12 Monate auf der Voll- und anschließend zwei Monate auf der Feinhefe verblieb.

Eindeutige Noten von Wacholderbeeren und Lorbeerblatt dominieren die deutlich vom langen Hefelager geprägte Nase. Hinter der rauchigen Speckigkeit verbirgt sich eine herbe Quittenfrucht, zu der sich mit der Zeit Anklänge von Apfel sowie Weinbergspfirsich hinzugesellen. Unterlegt von feinem frischen Tabak setzt sich diese Aromatik am knochentrockenen Gaumen fort und endet in einem präzisen vom Muschekalk geprägten Abgang. Die zitrische aber keinenfalls unreife Säure durchspült den kompletten Mundraum und zieht sich geradewegs den Rachen hinunter.

Gesamtproduktion: 400 Flaschen

MEININGER Best of Riesling 2025
2. Platz in der Kategorie I - Riesling trocken mit moderatem Alkoholgehalt - zum Verkostungsergebnis

Riesling trocken - von den Terrassen
Abbildung und Jahrgang beispielhaft
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  • Art : Weißwein
  • Rebsorte : Riesling
  • Weintyp : trocken
  • Alkoholgehalt: 12%
  • Anbau : naturnah
  • Verschlussart : Naturkork
  • Gesetzliche Angaben: enthält Sulfite

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Steckbrief
  • Land / Region: Deutschland, Württemberg
  • Trinkempfehlung: jetzt - 2035
  • Boden: Muschelkalk
  • Anbau: naturnah
  • Gärung: Spontan mit Naturhefen
  • Ausbau: Edelstahl
  • Artikelnummer: 560-20-23
Winzer
WIEDER, Claudio
Im Württembergischen gesellt sich neben Lassak ein zweites Weingut in unser Sortiment. Wobei von Weingut hier kaum die Rede sein kann. Nebenerwerbswinzer Claudio Wieder schafft, wie es sich für einen anständigen Schwaben gehört, beim Daimler. Ansässig ist er mit seiner Frau Lena im beschaulichen Uhlbach bei Stuttgart, wo er wiederum auch die Rebflächen seines Großvaters vererbt bekommen hat und die beiden kürzlich die Renovierung des Familienhauses mit Ausbau eines kleinen Kelterraums und Gewölbekellers abgeschlossen haben. Wie üblich im genossenschaftlich geprägten Württemberg hat auch sein Großvater die ca. 1,5 Hektar Rebfläche im Nebenerwerb bewirtschaftet und die Trauben vollständig abgeliefert. Die Weinbergsarbeit hat Claudio somit von Kindesalter an miterlebt.